Arrangements aus «Anita Sings the Most – with the Oscar Peterson Quartet» und swingende Weihnachtslieder
Nina Reiter: voc
André Weiss: p
Tommy Fuller: b
Peter Primus Frosch: dr
Mit diesem Tribute-Projekt ehrt das hochkarätig besetzte Jazzquartett um die Sängerin Nina Reiter zwei Ikonen der Jazzgeschichte: die unvergleichliche Sängerin Anita O’Day und den legendären Pianisten Oscar Peterson.
Im Mittelpunkt des Abends stehen die Arrangements des im Jahr 1957 erschienenen Albums «Anita Sings The Most – with the Oscar Peterson Quartet». Diese bilden den roten Faden des Programms und werden durch ausgewählte Arrangements swingender Weihnachtslieder ergänzt. Diese fügen sich organisch in den musikalischen Kontext ein und stellen den Bezug zur Jahreszeit her.
Nina Reiter gestaltet den vokalen Part mit stilistischer Klarheit und ausgeprägtem rhythmischem Bewusstsein. Dabei orientiert sie sich an Anita O’Days präziser Phrasierung sowie ihrem spielerischen Umgang mit Text und Melodie.
André Weiss greift am Klavier zentrale Elemente der von Oscar Peterson geprägten Trio-Ästhetik auf, ohne diese zu imitieren.
Tommy Fuller (Bass) und Peter Primus Frosch (Schlagzeug) ergänzen das Ensemble als eingespielte Rhythmusgruppe mit feinem Drive und klarer Struktur.
Das Tribute versteht sich nicht als nostalgische Rückschau, sondern als zeitgenössische Auseinandersetzung mit zwei aussergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten, deren Musik bis heute nachwirkt und von Swing, Präzision und individueller Ausdruckskraft geprägt ist.
Eine Coproduktion vom Trägerverein JAZZ IN BAAR und Caro Schmitt, Restaurant Höllgrotten.


