Swingender Modern Jazz mit grossem Interplay
Javier Leutenegger: p
Leon Frei: b
Elmar Frey: dr
Javier Leutenegger ist ein Schweizer Jazzpianist. Er interpretiert bekannte Jazz-Standards und Eigenkompositionen mit viel Swing und Groove. Dabei lässt er sich von Grössen wie Frank Sinatra, Count Basie oder Errol Garner beeinflussen. Die Hauptelemente seines Spiels sind der rollende Rhythmus des Swings, die springende Auf-und-ab-Bewegung des Stride-Pianos und einfache, coole Melodien, die zum Mitsingen anregen.
Javier Leutenegger spielt schweizweit in Bands wie der David Reagan Big Band, dem Zürich Jazz Orchestra, les Caramels Supersoniques oder dem Peter Frei Workshop-Quintett und ist Pianist des Hidén Harlequin Jazz Kissa in Zug.
https://www.javierleutenegger.ch/
Elmar Frey
«Eine Demonstration dafür, wie varianten- und ideenreich man sich im Metier des Modern Mainstream und Postbop bewegen und wie überzeugend man Eigenes beisteuern kann», schrieb der Jazzkritiker Johannes Anders über den Schweizer Schlagzeuger Elmar Frey, nachdem dieser seine erste CD unter eigenem Namen veröffentlicht hatte. Auf der 1997 erschienen Kopf/Frey Inviting spielten keine geringeren Jazzgrössen als George Gruntz und Seamus Blake mit.
Stilistisch schöpft Frey seine Inspiration hauptsächlich aus dem Postbop und Soul-Jazz der 1960er-Jahre sowie aus neueren Strömungen der New Yorker Szene. Von dieser Basis ausgehend, hat er sich zu einer eigenständigen musikalischen Persönlichkeit entwickelt.
Freys eigene Bandprojekte sind stets geprägt von Groove, Swing und Blues. Als Komponist hat er die Möglichkeit, seine Vorliebe für melodische und harmonische Vielfalt auszuleben.
Im Jahr 2005 erschien die Sextett-CD News From The Past mit Kompositionen und Arrangements für drei Bläser.
Mit dem renommierten New Yorker Pianisten Mark Soskin verbindet ihn eine bereits über 20 Jahre andauernde musikalische Freundschaft. Aus dieser aussergewöhnlichen Verbindung sind zwei Alben entstanden: Atlantic Crossing (2002) und Another One (2013), beide mit Roberto Bossard an der Gitarre.
Derzeit ist Frey mit seinem Septett Seven Colors unterwegs, bestehend aus vier Bläsern und einer Rhythmusgruppe. Eine CD erschien 2023.
Dank seiner stilistischen Vielseitigkeit und musikalischen Sensibilität hat sich Frey einen Namen als versierter Begleiter für alle Besetzungen gemacht, von Trio bis Bigband. Als Sideman spielt oder spielte er in den Bands von Christoph Grab, Daniel Schenker, Roberto Bossard, Raphael Jost, Lilly Thornton, Vince Benedetti, Danilo Moccia, Chris Wiesendanger, Alessandro d’Episcopo, Hämi Hämmerli und vielen anderen. Als Bigband-Drummer arbeitete er im Zurich Jazz Orchestra und im Swiss Jazz Orchestra. Als Leader/Co-Leader hat Frey 13 Alben herausgegeben. Als Sideman ist er auf über 30 CDs zu hören.
Neben den zuvor genannten Musikern spielte er mit James Carter, New York Voices, Benny Golson, Horace Parlan, Barry Harris, Greg Osby, James Zollar, Franco Ambrosetti, Bobby Shew, Phil Wilson, Ack van Royen, Tony Lakatos, Adrian Mears, Ben Street, Chris Cheek, Kurt Rosenwinkel und Barbara Dennerlein.
Eine Coproduktion vom Trägerverein JAZZ IN BAAR und Caro Schmitt, Restaurant Höllgrotten.


